Tag 13 bis 16

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<!-- ZWEI SPALTEN -->
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<!-- ================================
LINKE SPALTE TEXT
================================ -->
<div class="story">
<p>
Der dreizehnte Dezember begann mit einer Stille, die sich anfühlte wie Müdigkeit.
Nichts ging kaputt, nichts passierte und doch war da dieses Gefühl, dass die Luft im Schloss zu schwer war.
Falbala starrte in ihren Becher, der Kaffee längst kalt.
„Ich geh wieder zu ihr“, sagte sie schließlich.
</p>
<p>
Erna hob den Kopf. „Zur Hexe?“
„Ja.“
„Nach allem, was passiert ist?“
„Gerade deswegen.“
Barney stellte seine Tasse ab. „Du meinst, sie solls diesmal besser machen?“
„Nein“, antwortete Falbala. „Aber sie hats gesehen. Sie weiß, was sie zerstört hat. Und vielleicht weiß sie jetzt auch, wo wir suchen müssen.“
Hades rückte den Stuhl zurück. „Ich komm mit.“
Falbala sah ihn skeptisch an. „Du? Ich dachte, du redest nicht mehr mit ihr.“
„Ich red ja auch nicht. Ich beobachte.“
„Dann beobachte still.“
„Das ist der Plan.“
Erna seufzte. „Wenn ihr zwei euch gegenseitig überlebt, bringt wenigstens Kaffee mit zurück.“
„Wird gemacht“, sagte Hades, griff nach seiner Jacke und folgte Falbala hinaus.
</p>
<p>
Der Weg in den Soßenwald war feucht und grau.
Nebel hing zwischen den Bäumen, und selbst die Krähen schwiegen.
Falbala ging schnellen Schrittes, als könne sie die Kälte abhängen.
Hades folgte, die Hände in den Taschen, ruhig, aber aufmerksam.
„Ich sags dir gleich“, murmelte er, „wenn sie wieder Tee anbietet, dreh ich um.“
Falbala lachte leise. „Nach dem letzten Mal wär das verständlich.“
„Vielleicht hat sie gelernt.“
„Vielleicht haben wir gelernt“, entgegnete sie.
„Das wär schlimmer.“
„Dann sag lieber gar nichts.“
„Ich denk nur laut.“
„Dann machs leiser.“
Sie grinsten beide kurz, ehrlich, erleichtert.
</p>
<p>
Das Haus der Hexe stand dort, wo der Wald dichter wurde.
Schief, verlässlich, mit Rauch, der mehr nach Gewohnheit roch als nach Feuer.
Noch bevor Falbala klopfen konnte, öffnete sich die Tür.
„Ich habe euch erwartet“, sagte die Hexe.
Hades zog eine Augenbraue hoch. „Sicher?“
„Nein“, erwiderte sie gelassen, „aber es klingt besser, als zu sagen: ich habe euch gehört.“
Falbala nickte leicht. „Dann weißt du ja schon, warum wir hier sind.“
„Ich kanns mir denken“, sagte die Hexe und trat beiseite. „Kommt rein, ihr seht aus, als hättet ihr die Nacht mit Sorgen verbracht.“
„Fast“, meinte Hades. „Sie redet, ich hör zu. Das zieht sich.“
„Das nennt man Loyalität“, sagte die Hexe und schloss die Tür.
</p>
<p>
Innen war es warm, auf die pragmatische Art. Kein gemütliches Chaos, kein Duft von Kuchen nur Holz, Kräuter, Metall und Leben.
Die Hexe stellte eine Kanne Kaffee auf den Tisch. „Kein Tee. Ich lern manchmal.“
Falbala lächelte. „Das glaub ich dir sogar.“
Die Hexe erwiderte das Lächeln, leicht schief. „Vorsicht mir zu glauben war schon immer gefährlich.“
Dann setzte sie sich. „Also, Falbala was suchst du diesmal?“
</p>
<p>
Falbala atmete tief durch. „Du weißt, was passiert ist. Der Kollektor liegt in drei Teilen. Und keiner von uns kann ihn reparieren.“
„Ich erinnere mich“, sagte die Hexe ruhig. „Mehr, als mir lieb ist.“
„Minze hat damals geschrieben, dass nur ein echtes, kindliches Lachen ihn wieder ganz machen kann.
Wir müssen dieses Kind finden das, das Weihnachten im Herzen trägt.“
Die Hexe sah sie lange an. „Ein schöner Gedanke. Und ein schwieriger.“
„Kannst du helfen?“
„Ich kann fragen“, antwortete die Hexe leise. „Aber Magie zeigt selten, was man sehen will.
Manchmal antwortet sie, manchmal tut sie nur so.“
„Ich nehm jede Antwort, die sich blicken lässt.“
„Dann setzen wir uns“, sagte die Hexe. „Und hoffen, dass sie zuhört.“
</p>
<p>
Sie nahm eine flache Schale aus Kupfer, goss Wasser hinein und legte drei silberne Blätter dazu.
„Sie sind alt“, erklärte sie. „Sie reagieren auf Freude. Wenn irgendwo ein Funken davon lebt, zeigen sie es.“
Falbala nickte. „Dann los.“
Die Hexe schloss die Augen, flüsterte kaum hörbare Worte.
Die Luft im Raum wurde dichter, wie angehalten.
Das Wasser begann sich zu kräuseln erst zart, dann stärker.
Ein feiner Schimmer kroch über die Oberfläche, als würde das Licht selbst atmen.
Hades trat näher. „Ist das normal?“
„Ich weiß es nicht“, sagte die Hexe ruhig. „Es antwortet.“
</p>
<p>
Plötzlich spannte sich ein kurzer Blitz aus der Schale, leise, hell und traf Hades mitten in der Brust.
Er zuckte zurück, griff nach dem Tisch.
Falbala fuhr erschrocken auf. „Hades!“
„Alles gut“, sagte er, schwer atmend. „Nur… warm. Kurz.“
Die Hexe stand still, die Augen auf das Wasser gerichtet.
Der Schimmer war verschwunden, das Wasser wieder klar.
„Das sollte nicht passieren“, sagte sie leise. „Ich hab nichts gerufen.“
„Dann wars wohl ein Fehlschlag“, murmelte Falbala.
„Vielleicht“, sagte die Hexe und klang nachdenklich. „Oder nur eine Antwort, die wir noch nicht verstehen.“
Hades richtete sich auf. „Ich hab nichts gespürt. Also kein Schaden.“
„Dann ist das schon mehr, als ich erwartet hab“, erwiderte die Hexe, und in ihrer Stimme lag echte Erleichterung.
„Tut mir leid, Falbala. Mehr kann ich heute nicht tun.“
Falbala nickte. „Du hasts versucht. Das zählt.“
„Nur in Märchen“, sagte die Hexe still. „Aber vielleicht ist das ja eines.“
</p>
<p>
Als sie draußen standen, war der Nebel dichter geworden.
Falbala schwieg eine Weile, dann sagte sie: „Ich dachte, diesmal klappt es.“
„Hats doch“, meinte Hades. „Wir leben.“
„Das war nicht der Plan.“
„Dann wars ein guter Zufall.“
Sie lächelte müde. „Guter Zufall… Klingt wie ein Widerspruch.“
„Wie wir beide“, sagte Hades.
Sie grinste, und das Grau um sie herum wurde ein bisschen heller.
</p>
<p>
Drinnen saß die Hexe noch immer am Tisch, den Blick auf die Schale gerichtet.
Das Wasser war still.
Nach einer Weile sagte sie leise:
„Manche Antworten kommen, bevor man die Frage versteht.“
Dann blies sie die Kerze aus.
</p>
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<!-- ZWEI-SPALTEN-LAYOUT -->
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<!-- =====================================
LINKE SPALTE STORYTEXT
===================================== -->
<div class="story">
<p>
Der vierzehnte Dezember begann mit Stimmen aus der Küche keine lauten, aber auch keine friedlichen.
Hades stand am Herd, die Pfanne in der Hand, Falbala daneben mit verschränkten Armen.
„Das war kein Blitz, das war ein Angriff.“
„Wenns ein Angriff gewesen wäre, wärst du jetzt Rauch.“
„Ich war Rauch. Innerlich.“
„Dann trink Kaffee. Das hilft gegen innere Brände.“
„Nur, wenn man ihn nicht anbrennen lässt.“
Falbala sah auf die Pfanne. „Das ist Rührei, kein Lavastrom.“
</p>
<p>
In diesem Moment kam Barney herein, noch halb verschlafen, die Brille schief, aber mit erstaunlich viel Optimismus in der Stimme.
„Na, ihr beiden seht ja… lebendig aus.“
„Sind wir auch“, sagte Hades. „Wider Erwarten.“
„Wider wessen Erwartung?“, fragte Erna, die kurz darauf folgte.
„Meiner“, murmelte Hades.
„Seiner“, bestätigte Falbala. „Aber wir leben. Und wir haben Kaffee. Beides ist mehr, als ich gestern Abend gedacht hätte.“
</p>
<p>
Barney setzte sich, zog den Teller heran. „Erzähl.“
Falbala tats. Ruhig, sachlich so, wie man es tut, wenn man etwas erzählen muss, das man selbst noch nicht versteht.
Der Versuch eines Suchzaubers, das Aufleuchten, der Schlag und Hades, der jetzt behauptete, er habe nichts gespürt, obwohl er gestern kurzzeitig wie ein defekter Toaster geglüht hatte.
</p>
<p>
„Also kein Erfolg“, schloss Barney.
„Wenn mans freundlich ausdrückt“, sagte Falbala.
„Und unfreundlich?“
„Dann wars ein magisches Eigentor.“
„Immerhin spektakulär“, murmelte Erna und goss Kaffee nach.
„Du hättest dabei sein sollen“, sagte Hades trocken. „Es war der schönste Fehlschlag meines Lebens.“
</p>
<p>
„Vielleicht“, sagte Erna vorsichtig, „solltet ihr eine Pause machen. Ein Tag ohne Zauber, ohne Herzmaschinen, ohne Weltrettung.“
„Ich rett doch gar nichts“, erwiderte Hades. „Ich reparier nur, was andere kaputtmachen.“
Falbala verschränkte die Arme. „Entschuldige mal?“
„Ich meinte allgemein.“
„Aha. Allgemein heißt bei dir meistens: ich.“
„Nur, wenns passt.“
</p>
<p>
Das Schweigen, das folgte, war dünn wie Glas.
Erna schob unauffällig den Zuckerlöffel beiseite, als hätte sie geahnt, dass gleich jemand damit werfen könnte.
Barney hob beschwichtigend die Hände. „Na schön, keiner hat was gewonnen, keiner hat was verloren wir sind also exakt auf Bratonien-Niveau.“
Doch Hades reagierte nicht.
„Vielleicht“, sagte er plötzlich, leise, aber mit Nachdruck, „will Weihnachten gar nicht gerettet werden.“
</p>
<p>
Niemand antwortete.
Falbala sah ihn an nicht wütend, eher… erschrocken.
„Das meinst du nicht ernst.“
„Vielleicht doch. Vielleicht haben wir so viel Energie ins Wiederherstellen gesteckt, dass wir vergessen haben, obs überhaupt noch lebt.“
„Hades“, begann Erna, „du bist müde. Du brauchst—“
„Was? Ein Wunder? Einen Schluck Glühwein? Ein besseres Jahr?“
„Einen neuen Tonfall“, warf Falbala ein.
Hades zog eine Augenbraue hoch. „Ich hab nur den alten poliert.“
Sie funkelten sich an, keiner wich aus.
Barney stand auf, nahm seinen Teller und sagte ruhig: „Dann erklär ich das Rührei offiziell für beendet.“
</p>
<p>
Hades ging zuerst. Ohne Tasse, ohne Gruß.
Falbala blieb stehen, atmete einmal tief durch und begann, den Tisch abzuräumen lautlos, mit einer Präzision, die nichts mehr mit Geduld zu tun hatte.
Erna sah Barney an.
„Na toll.“
„Ich sag ja immer, Rührei trennt die Geister.“
„Oder verbrennt sie.“
„Kommt auf die Pfanne an.“
Sie grinsten beide müde, weil es das Einzige war, was blieb.
</p>
<p>
Draußen zog Nebel über den Hof, der Tag war blass und unsicher.
Im Schloss Bratonien roch es nach Kaffee, angebranntem Frühstück und einem stillen Versprechen, das gerade niemand laut aussprechen wollte:
Dass es morgen wieder besser wird. Vielleicht.
</p> </div>
<!-- =====================================
RECHTE SPALTE REZEPT
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<!-- Rezeptname -->
<h3 class="recipe-title">Last-Minute-Mürbeteig-Plätzchen</h3>
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<h4>Zutaten</h4>
<ul>
<li>1 Rolle fertiger Mürbeteig (rechteckig)</li>
<li><strong>Füllung nimm, was du hast (oder am liebsten magst):</strong></li>
<ul>
<li>
<strong>A) Nussnougatcreme</strong> 46 EL
<em>(die unkomplizierte Variante wird weich, aber schmeckt immer)</em>
</li>
<li>
<strong>B) Backnougat</strong> 70100 g
<em>(Hält die Form am besten. Ernas Favorit, „weil es nicht rumkleckert“.)</em>
</li>
<li>
<strong>C) Selbstgemachte Schokocreme</strong> 100 g Zartbitterschokolade + 1 TL Öl
<em>(intensiver, sauberer, Falbala nennt es „Luxus in dünn“.)</em>
</li>
</ul>
<li>Zuckerguss</li>
<li>optional: Streusel, Schokostückchen, alles was glitzert</li>
</ul>
<h4>Zubereitung</h4>
<p>
Den Mürbeteig ausrollen und einmal mittig teilen.
Zwei Hälften, gleich groß als hätte Barney sie selbst ausgemessen.
</p>
<p>
Eine Hälfte mit der gewählten Creme bestreichen dünn reicht völlig.
Mehr wirkt beeindruckend, läuft aber beim Backen munter in alle Richtungen.
<em>(Hades: „Chaos ist keine Zutat.“)</em>
</p>
<p>
Die zweite Hälfte obenauf legen und leicht andrücken.
Wenn die Creme an den Seiten herausspitzt, hast du zu eifrig gedrückt nicht schlimm.
</p>
<p>
Jetzt kommt der Trick: den gefüllten Teig 510 Minuten kaltstellen.
Das macht die Füllung fester und die Formen bleiben beim Ausstechen hübsch.
</p>
<p>
Dann ausstechen, was gefällt: Hasen, Sterne, Kronen oder das große Einhorn.
Filigrane Motive funktionieren, aber nur, wenn man sie wie ein rohes Ei behandelt.
</p>
<p>
Die Plätzchen auf ein Blech legen und bei 180 °C ungefähr 810 Minuten backen,
bis die Ränder leicht Farbe bekommen.
<em>(Falbala: „Goldbraun ist ideal. Dunkelbraun ist ein Unfall.“)</em>
</p>
<p>
Abkühlen lassen und dekorieren.
Zuckerguss, Streusel, alles was glänzt.
In Bratonien gilt: Je spontaner, desto besser.
</p>
<h4>Anmerkung aus der Schlossküche</h4>
<p>
„Diese Plätzchen sind die Rettung all jener,
die zu spät bemerken, dass Weihnachten nicht wartet.“
Und trotzdem wirken sie so, als hätte man den halben Nachmittag in der Küche gestanden.
</p>
</div>
</div>
</section>

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</div>
</div>
<!-- ZWEI SPALTEN -->
<div class="popup-body">
<!-- ================================
LINKE SPALTE TEXT
================================ -->
<div class="story">
<p>
Der fünfzehnte Dezember begann still. Kein Streit, kein Lachen nur dieses feine Knistern in der Luft, wenn Worte vom Vortag noch keinen Platz gefunden haben.
Hades war früh aufgestanden, noch bevor jemand anderes die Küche betreten hatte. Seine Tasse stand ungespült in der Spüle, der Stuhl verrückt, als hätte er vergessen, dass man sich verabschieden kann.
Als Falbala kam, war die Pfanne leer, der Kaffee kalt und die Stimmung... anwesend.
</p>
<p>
„Er war wieder früher wach“, murmelte sie.
Barney nickte. „Er redet kaum noch.“
„Dann red du mit ihm.“
„Ich mag mein Leben.“
Erna trat ein, den Mantel über den Arm gelegt, und sah beide an. „Wie siehts aus? Jemand eine Idee, wie wir weiterkommen?“
Falbala seufzte. „Ja. Ich kümmere mich um Hades.“
„Das ist keine Forschung, das ist Lebensgefahr“, sagte Barney trocken.
„Er ist nicht böse. Nur... leer.“
„Dann lass ihn atmen“, meinte Erna. „Er braucht keinen Trost, er braucht Abstand.“
„Abstand hat er genug. Wenn er sich noch weiter zurückzieht, wohnt er demnächst im Westturm und spricht mit den Spinnen.“
„Dann nimm Kuchen mit“, murmelte Barney.
„Ich back keinen Kuchen, um jemanden anzulächeln, der mich anknurrt.“
„Dann tus für dich.“
„Ich mach was draus“, sagte Falbala entschlossen. „Wenn Bratonien jemanden wieder zum Lachen bringt, dann ich.“
</p>
<p>
Erna schob ihre Tasche zurecht. „Dann haben wir alle unsere Aufgaben. Ich gehe zur alten Kammerzofe. Wenn jemand weiß, was damals wirklich passiert ist, dann sie.“
„Die lebt noch?“, fragte Barney überrascht.
„Lebt, lacht und beschwert sich über die Putzmittel. Sie war schon da, als Minze noch selbst die Weihnachtskerzen sortiert hat. Ihr Mann war Stallmeister. Beide wohnen jetzt im kleinen Haus hinter dem Südtor.“
„Dann richte aus, dass wir den alten Mistelzweig dieses Jahr nicht finden“, sagte Falbala und griff nach ihrer Jacke.
„Ich sag ihr, du bist wieder unbelehrbar. Sie wird sich freuen.“
„Tu das.“
</p>
<p>
Als sich die drei trennten, war das Schloss still wie ein Haus, das die Luft anhält.
Falbala verschwand Richtung Werkraum, Barney in die Archive, und Erna zog ihren Schal enger, als sie hinaus in den klaren Morgen trat.
</p>
<p>
Der Weg zum Südtor war kurz, aber kalt. Der Himmel hing bleigrau über den Mauern, die Luft roch nach feuchtem Holz und alten Tagen.
Das kleine Haus der Zofe stand halb verborgen hinter einer alten Linde, die schon lange keine Blätter mehr trug. Der Schornstein rauchte gemächlich, wie ein alter Freund, der keine Eile hat.
Erna klopfte zweimal.
</p>
<p>
„Ich hab dich schon kommen hören“, erklang eine Stimme.
Agnes stand in der Tür, ein Tuch über den Schultern, das Gesicht voller Falten, die eher Geschichten als Falten waren.
„Ich bring keine Arbeit“, sagte Erna.
„Dann darfst du rein“, antwortete Agnes und ließ sie eintreten.
</p>
<p>
Drinnen roch es nach Seife, Holz und diesem unaussprechlichen Etwas, das nur in Häusern lebt, in denen Zeit kein Feind ist.
Am Tisch saß Konrad, der ehemalige Stallmeister, die Hände um eine Tasse gelegt, als hielte er ein Relikt fest.
„Duchess Erna, so früh am Tag. Das gibts selten.“
„Nur, wenn die Zeiten Fragen stellen, Konrad.“
„Dann setz dich. Fragen klingen nach Kaffee.“
</p>
<p>
Erna nahm Platz. Agnes stellte ihr eine Tasse hin, goss langsam ein, als müsse sie erst abwarten, ob die richtige Erinnerung auftaucht.
„Du willst was über Minze wissen, stimmts?“
„Ich will verstehen, was sie wusste.“
Agnes nickte. „Dann suchst du nicht im Kopf, sondern im Bauch. Minze war nie die, dies erklärt hat. Sie hats gefühlt. Und manchmal ist das schlimmer, weils niemand aufschreiben kann.“
</p>
<p>
Erna nahm die Tasse in die Hände. „Du warst damals schon hier, als Minze das Schloss geführt hat, oder?“
Konrad nickte. „War ich. Und ehrlich gesagt, so ruhig wie unter ihr wars nie wieder.“
„Ruhig?“, fragte Erna.
„Ja. Nicht still, aber... konzentriert. Alles hatte einen Zweck. Selbst das Putzen vom Westflügel fühlte sich an, als wärs Teil von etwas Größerem.“
Er hielt kurz inne. „Und dann, eines Tages, hat sie diesen Zweck nicht mehr geteilt. Ging runter in den Keller, schickte alle raus. Kein Wort, kein Zettel, kein Schild nur: Keiner geht mehr rein.‘“
Er blickte auf seine Tasse. „Ich hab nie verstanden, warum. Aber sie hats so gesagt, dass keiner fragen wollte.“
Erna sah ihn lange an. „Und niemand hats je getan?“
„Natürlich nicht. Bei Minze hat man gespürt, wenn ein Nein endgültig war.“
</p>
<p>
Agnes legte die Hände auf den Tisch. „Weißt du, wie Weihnachten damals war? Nicht größer, nicht schöner nur ehrlicher. Kein Prunk, keine langen Reden. Minze hat nie Aufhebens drum gemacht. Sie hat gesagt: Weihnachten ist kein Ereignis, das man plant, sondern ein Zustand, den man teilt.“
Konrad nickte. „Wir hatten weniger und haben trotzdem mehr zusammengebracht. Jeder brachte was mit Brot, Obst, ein Lied. Es war nicht still, aber friedlich.“
„Und als sie fort war“, fuhr Agnes fort, „war es, als hätte jemand den Mittelpunkt rausgenommen. Nicht böse, nicht traurig nur leerer. Man merkt erst, wie viel jemand getragen hat, wenns ohne ihn wackelt.“
Erna hörte still zu. Keine Magie, keine Maschine nur Menschen, die etwas besser konnten, was heute fehlt.
</p>
<p>
Agnes zog die Tasse etwas näher zu sich. „Weißt du, wie das damals war?
Nicht so aufgeräumt wie heute. Überall standen Körbe, Tannengrün, Schüsseln.
In der Küche hat es drei Tage lang nach Braten, Nelken und angebranntem
Karamell gerochen. Die Mädchen aus der Wäscherei haben im Flur gesungen,
während sie die Tischdecken gestärkt haben. Und niemand hat gefragt, ob das
in den Plan passt. Es war einfach klar: Es ist Dezember, also arbeitet das
Schloss anders.“
</p>
<p>
Konrad nickte. „Im Hof auch. Wir haben die Schlitten rausgeholt, obwohl
keiner wusste, ob es schneit. Die Stallburschen haben die Geschirre geölt,
die Kutscher haben die Lampen geputzt. Nicht, weil jemand kommt, sondern
weil man an Weihnachten bereit ist. Das war so ne unausgesprochene Regel:
Das Schloss darf an dem Tag nicht schlampig sein.“
</p>
<p>
„Und abends“, fuhr Agnes fort, „war die große Halle voll. Nicht mit Leuten
von außen, mit unseren. Küchendienst, Gärtner, Wächter, die vom Tor, sogar
die, die sonst immer zu spät kamen. Die Tische waren zusammengeschoben, mal
höher, mal niedriger, mal wacklig aber alle hatten einen Platz. Es gab
Suppe, Brot, was Warmes aus dem Ofen. Kein Menü. Essen. Fertig.“
</p>
<p>
Erna beugte sich ein wenig vor. „Also gar nicht so feierlich, wie es in den
alten Chroniken klingt?“
„Feierlich schon“, sagte Agnes, „aber nicht steif. Niemand hat Reden
gehalten. Höchstens mal ein Satz wie: Schön, dass ihr alle da seid. Und
das hat gereicht. Wer müde war, ist früher gegangen. Wer erzählen wollte,
ist länger geblieben. Keiner musste glänzen.“
</p>
<p>
Konrad schmunzelte. „Und jedes Jahr gab es einen, der zu viel von dem
Gewürzwein hatte. Dann haben wir ihn in die Küche gesetzt und ihm Brot
gegeben. Das gehörte dazu. Weihnachten war kein Schaulaufen. Es war ein
Tag, an dem man die Leute so genommen hat, wie sie gerade waren.“
</p>
<p>
„Darum fühlt sich das heute so anders an“, murmelte Erna. „Wir versuchen,
dass alles richtig ist. Damals war es richtig, weil alle da waren.“
Agnes nickte sofort. „Genau. Nicht weil es perfekt war, sondern weil keiner
gefehlt hat. Selbst der alte Heizer, der immer geschimpft hat, saß an
Weihnachten da und hat nicht geschimpft. Der hat nur gegessen. Wenn so
einer still wird, weißt du: Es ist Weihnachten.“
</p>
<p>
Einen Moment sah Erna nur auf die Tasse in ihren Händen. Die Bilder, die
Agnes und Konrad heraufgeholt hatten, passten zu dem, was sie im Schloss
so oft vermisst hatte: dieses Selbstverständliche, dieses „Wir machen das,
weil wirs immer so gemacht haben und weil es gut war“. Kein Zauber, kein
Kollektor, kein Protokoll.
</p>
<p>
„Das hilft mir“, sagte sie schließlich. „Mehr als ihr denkt. Wir rennen
gerade allem hinterher, was leuchtet. Aber das hier…“ sie machte eine
kleine Bewegung, als wolle sie den Raum meinen „…das ist das, was man
tragen kann.“
</p>
<p>
Agnes lächelte. „Dann trags zurück. Sag ihnen im Schloss, sie sollen nicht
so viel auftreten. Sollen lieber zusammensitzen. Wenn einer Suppe kocht und
einer Geschichten erzählt, ist es Weihnachten. Mehr brauchts nicht.“
</p>
<p>
„Und sag dem Hades“, mischte sich Konrad ein, „er soll mal wieder runterkommen
zum Essen. Der sieht aus, als würd er nur noch mit Schrauben reden.“
Erna grinste. „Das sag ich ihm. Er wird brummen, aber er kommt.“
</p>
<p>
Sie stand auf, zog den Mantel über die Schultern und blieb an der Tür noch
einmal stehen. „Danke. Wirklich.“
„Geh schon“, winkte Agnes ab. „Sonst wird der Kaffee kalt und das Schloss
wieder zu ordentlich.“
</p>
<p>
Draußen war die Luft klar und trocken. Von hier aus konnte Erna das Schloss
sehen groß, ein bisschen stolz, ein bisschen müde. Während sie den Weg
zurückging, wusste sie: Sie hatten nicht die Lösung gefunden. Aber sie
hatten wieder im Ohr, wie sich ein echtes Weihnachten in Bratonien
angefühlt hatte. Und das war mehr, als sie am Morgen hatte.
</p> </div>
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LINKE SPALTE STORYTEXT
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<div class="story">
<p>
Der sechzehnte Dezember begann mit einer Wiederholung, die keine mehr sein wollte.
In der Küche von Schloss Bratonien hing eine Stille, die nicht leer war sondern erschöpft.
Erna stand am Fenster, die Tasse zwischen den Händen, der Blick hinaus in den grauen Vormittag.
Barney saß hinter ihr am Tisch, die Arme aufgestützt, ein zerknittertes Blatt Papier vor sich, das einmal ein Plan hatte werden sollen.
</p>
<p>
„Agnes hat gesagt: Weihnachten war früher nichts, was man gebaut hat. Es war etwas, das einfach entstand“, sagte Erna, ohne sich umzudrehen.
„Kein Programm, kein Ablauf, keine Dramaturgie. Es ist passiert, weil niemand etwas beweisen musste.“
</p>
<p>
Barney antwortete nicht sofort. Er drehte seinen Stift langsam zwischen den Fingern, als könnte er damit eine Lücke im Denken schließen.
„Ich weiß. Du hast mir das alles erzählt.“
„Und trotzdem sitzt du immer noch da, als sei es ein Puzzle, das nur noch das eine Teil braucht.“
</p>
<p>
Sie drehte sich um, lehnte sich an die Fensterbank.
„Ich habs dir erklärt. Was Agnes gesagt hat. Was Konrad erinnert hat. Dass es um Verbindung geht.
Um das, was entsteht, wenn Menschen wirklich da sind. Und du… du reagierst, als hätte ich dir ein Märchenbuch vorgelesen.“
</p>
<p>
Barney hob den Blick, ernst.
„Weil ich nicht weiß, was ich damit anfangen soll, Erna. Ich höre dir zu, wirklich.
Aber was sollen wir tun? Uns hinsetzen und hoffen, dass irgendwann ein Kind auftaucht, das lacht und alles heilt?“
</p>
<p>
„Vielleicht.“
Ihre Stimme war weich, aber voller Schärfe.
„Vielleicht müssen wir genau das tun. Warten. Oder suchen. Oder zuhören.
Aber was du machst das hier, dieses sture Analysieren ist der Versuch, Kontrolle zu behalten.
Und Kontrolle ist das Gegenteil von Vertrauen.“
</p>
<p>
Er schwieg.
„Ich weiß, dass du denkst, du hilfst damit. Und ich weiß auch, dass es deine Art ist, mit Unsicherheit umzugehen.
Aber Barney… es geht nicht um dich. Und nicht um mich. Es geht darum, dass wir irgendetwas verloren haben. Und es nicht zurückbekommen, indem wir es vermessen.“
</p>
<p>
Sie kam einen Schritt näher. Ihre Stimme wurde leiser.
„Weißt du, was Konrad gesagt hat? Dass früher jeder gewusst hat, was er geben kann. Heute wissen alle nur noch, was ihnen fehlt.“
</p>
<p>
Barney sah sie an. Länger als sonst.
Und dann ließ er den Blick wieder sinken.
„Ich kann damit nichts anfangen“, murmelte er.
</p>
<p>
Es war kein Trotz in seiner Stimme. Kein Widerstand. Nur ein Eingeständnis eines, das sie nicht tröstete.
Erna trat zurück.
„Dann bin ich wohl fertig für heute.“
Sie nahm ihre Tasse, ging zur Tür, blieb dort noch einen Moment stehen.
„Ich wünsche mir, dass du irgendwann verstehst, dass nicht alles verstanden werden muss.“
Dann ging sie.
</p>
<p>
Die Tür fiel nicht laut ins Schloss. Aber in Barney hallte sie nach.
Er saß eine Weile da, rührte sich nicht.
Dann stand er langsam auf, griff seine Jacke, und verließ die Küche durch den Gang zum Archiv.
</p>
<p>
Das Archiv roch nach kaltem Papier, nach vergessenen Gedanken.
Es war kein warmer Ort nicht vom Licht, nicht vom Tonfall der Dinge, die dort lagerten.
Barney ging langsam, ließ die Finger über verstaubte Kartons und Metallkanten gleiten.
Er suchte nichts. Aber etwas fand ihn.
</p>
<p>
Eine flache, beschriftungslose Kiste. Unscheinbar.
Darin lagen alte Zeichnungen nicht geordnet, nicht geschützt, nicht beschriftet.
Kindermalereien.
Ein Schloss mit Flügeln. Ein Weihnachtsmann mit drei Augen. Ein Kamin, aus dem Herzen stiegen.
Und auf einer davon: Zwei Hände, die ein Licht weiterreichen.
Die Linien waren krumm, die Farben zu stark aber das Gefühl war makellos.
Unmittelbar. Offen.
</p>
<p>
Barney setzte sich auf den Boden, das Bild in der Hand.
Die Kälte der Steine kroch ihm durch die Hose, aber er spürte sie kaum.
Er blickte auf das Papier, als hätte es ihm eine Sprache offenbart, die er längst verlernt hatte.
Keine Analyse. Keine Struktur. Nur das, was ein Kind gesehen hatte, wenn es an Weihnachten dachte.
</p>
<p>
Vielleicht lag hier der Fehler.
Vielleicht war er all die Tage auf der Suche nach einem Schema gewesen, das es nie gab.
Vielleicht war Erna nicht nur eine Erinnerung voraus sondern eine Einsicht.
Und vielleicht, nur vielleicht, hatte sie ihn trotzdem nicht aufgegeben.
</p>
<p>
Barney stand eine Weile vor der Tür, das Bild in der Hand, bevor er anklopfte. Kein Zögern nur dieser Moment, in dem man sich fragt, wie man eine Wahrheit übergibt, die man selbst gerade erst verstanden hat.<br>
Erna öffnete. Sie hatte sich nicht umgezogen, nicht geschlafen, nicht versucht, so zu tun, als wäre der Tag vorbei. Der Abend war ein Stillstand geworden und Barney trat mitten hinein.
</p>
<p>
Er hielt ihr das Bild hin. Keine große Geste, kein Kommentar. Nur das leicht zerknickte Papier zwischen ihnen.<br>
„Ich war im Archiv“, sagte er. „Eigentlich wollte ich nichts finden.“<br>
Erna nahm das Bild, sah es sich an, ohne zu blinzeln. „Hast du aber.“<br>
„Hab ich“, nickte Barney. „Aus Versehen. Wie fast alles, was funktioniert.“
</p>
<p>
Sie setzte sich wieder auf den alten Sessel. Barney ließ sich aufs Sofa fallen, seufzte wie jemand, der sich selbst überrascht, dass er noch hier ist.<br>
„Weißt du“, begann er, „ich hab immer geglaubt, das Herz von Weihnachten sei… na ja, eine Art mechanischer Mythos. Zahnräder, Scharniere, vielleicht ein kleiner Hitzesensor eben etwas, das man mit dem richtigen Werkzeug zum Laufen bringt.“<br>
Erna sagte nichts. Sie kannte diese Art von Monolog. Früher hatte sie ihm dabei oft widersprochen. Heute ließ sie ihn reden.<br>
„Aber dieses Ding da“, fuhr er fort und deutete aufs Bild, „das hat mir eins gezeigt: Vielleicht funktioniert Weihnachten ganz anders. Vielleicht muss mans gar nicht verstehen. Vielleicht muss mans nur sehen. Und zwar mit anderen Augen.“<br>
„Kinderaugen?“ fragte sie ruhig.<br>
„Wahrscheinlich. Oder mit dem, was von unseren noch übrig ist.“
</p>
<p>
Erna strich mit der Hand über das Papier, langsam, als könne man Erinnerungen glätten wie Eselsohren.<br>
„Das ist also deine Wahrheit?“<br>
„Meine Wahrheit heute“, sagte Barney. „Morgen kann sie schon wieder anders aussehen. Aber immerhin hab ich jetzt eine.“<br>
Sie nickte. „Und ich hab meine.“<br>
„Und erstaunlicherweise haben sich unsere heute nicht geprügelt.“
</p>
<p>
Eine kurze Pause entstand. Nicht unangenehm. Nur schwer genug, dass sie beide spürten, wie weit sie gekommen waren an diesem Tag und wie knapp sie daran vorbeigeschrammt waren, sich zu verlieren.<br>
„Vielleicht“, begann Erna, „gibt es gar nicht die eine richtige Wahrheit. Vielleicht gibt es nur verschiedene Perspektiven auf dasselbe Gefühl.“<br>
„Oder auf denselben Schrotthaufen“, ergänzte Barney. „Je nachdem, wie man guckt.“<br>
Sie musste lachen leise, aber ehrlich. Barney sah sie kurz an, dann entspannte sich seine Stirn, wie ein Raum, in dem das Licht wieder angeht.<br>
„Danke“, sagte er knapp.<br>
„Wofür?“<br>
„Dafür, dass du nicht aufgehört hast, mit mir reden zu wollen. Auch wenn ichs nicht gerafft hab.“<br>
„Noch nicht“, verbesserte sie.<br>
„Stimmt. Noch nicht.“
</p>
<p>
Und in diesem kleinen Moment, zwischen Lachen und Stille, zwischen Bild und Bedeutung, begriffen sie beide: Vielleicht bestand die eigentliche Magie nicht in der Lösung sondern darin, gemeinsam eine zu suchen, ohne aufzuhören, einander zuzuhören.<br>
Ein Anfang. Kein Wunder. Aber echt.
</p>
</div>
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RECHTE SPALTE REZEPT
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<p><strong>1. Duftkerzen, die angeblich nach „Wintertraum“ riechen</strong><br>
Falbala sagt jedes Jahr:
„Wenn der Traum nach Vanille-Atem und Raumspray riecht,
dann ist es kein Traum dann ist es ein Unfall.“</p>
</div>
</div>
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<p><strong>2. Der Christstollen, der seit Oktober in der Schlossküche rumliegt</strong><br>
Hades behauptet, er sei ein „archäologisches Objekt“.
Erna dagegen ist sicher:
„Wenn er bis Heiligabend noch lebt, bekommt er einen eigenen Sitzplatz bei der Bescherung.“</p>
</div>
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<p><strong>3. Diese XXL-Geschenkboxen voller „Wintertee-Spezialitäten“</strong><br>
Barney hat sie einmal alle sortiert.
Danach meinte er nüchtern:
„Das ist kein Tee. Das ist aromatisiertes, heißes Optimismuswasser
verpackt in einer Box, die größer ist als die eigentliche Enttäuschung.“</p>
</div>
</div>
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<p><strong>4. Backmischungen für supereinfache Weihnachtsplätzchen in 3 Minuten</strong><br>
Die Schlossküche hat es getestet.
Das Ergebnis:
ein Teig, der aussieht wie „Notfall-Masse für Wandreparaturen“
und schmeckt wie „Karton mit festlichen Ambitionen“.</p>
</div>
</div>
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<p><strong>5. Lichterketten, die nur zwei Einstellungen haben</strong><br>
✨ Hyperaktiver Schneesturm <br>
🕯️ Warmweißes Endstadium der Batterieexistenz <br><br>
Die Hexe vom Soßenwald hats treffend kommentiert:
„Nimm es runter oder ich verwandle es in etwas Praktisches.
Zum Beispiel in Ruhe.“</p>
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